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Quecksilber Eintrag zu diesem Thema hinzufügen
  

In Deutschland haben wir eine durchschnittliche Quecksilber gesamtaufnahme von 10-20 microgramm pro Tag.
Der Anteil an organischen Qucksilber (Fisch+Fleisch) beträgt dabei 1,6 bis 2,4 microgramm.
Die wöchentliche Quecksilberaufnahme durch die Nahrung sollte laut WHO nicht über 350 microgramm betragen.
Diese Zahlen sind aber auf eine 70Kg schwere Person empirisch abgeleitet, bei Zufuhr dieser Menge Quecksliber sollen dann keine Anzeichen von Quecksilbervergivtungen auftreten.

Das Quecksilber das wir mit der Nahrung aufnehemnen wird zu 90% im Magen-Darm-trakt resorbiert. Es ist lipophil, bindet sich an rote Blutkörperchen und verteilt sich im ganzen Körper.
Das resorbierte Quecksilber wird über die Nieren und Stuhl wieder ausgeschieden.
Zielorgan des Quecksilbers ist das Gehirn. Da Quecksilber das die Blut-Hirnschranke durchschritten hat nicht mehr ins Blut zurückgelangen kannn.
In den 1950ern gab es in Japan durch den Verzehr von extrem Giftigen Thunfisch eine Massenvergiftung (Minimata-Erkrankung).

Chronische Quecksilbervergiftung: Tremor der Finger, Augenlieder, Lippen, Persönlichkeitsveränderungen,Reizbarkeit, Gedächtnisschwund, verwaschene Sprache, Nephritis, Proteinurie.
Es gibt auch mildere Formen mit Abgeschlagenheit, schnelle Ermüdbarkeit , Nervosität, Kopfschmerzen.


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